SpVgg Wolfsegg – DJK Duggendorf 3:3 (2:1)

22.5.2011 – A-Klasse
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Was für eine Ausgangslage: Am vorletzten Spieltag sind die SpVgg Wolfsegg und die DJK Duggendorf punktgleich und den Plätzen 3 und 2. Und jetzt kommt es erneut zum Derby, das bereits im Hinspiel packend und mitreissend war (hint-umme!de war beim 4:4 dabei). Jetzt also das Rückspiel vor großartiger Kulisse. Und um gleich die richtigen Verhältnisse herzustellen regnete es bis kurz vor Anpfiff, so dass der Rasen nass und schnell war.

Die Gäste aus Duggendorf fanden zunächst schneller ins Spiel. Bereits in den ersten 5 Minuten zwei Torschüsse. Die SpVgg brauchte ein wenig sich zurecht zu finden – und dann ging das Spiel auch so richtig los. Plötzlich war der Ball im Wolfsegger Strafraum frei und ein Duggendorfer da – er schoß ein zum 0:1 (17.)! Keine drei Minuten später Einwurf für Wolfsegg auf der linken Seite. In der Folge kam der Ball in den Strafraum – mehrere Spieler prallen im und am 5m-Raum zusammen. In diesem Gewirr konnte der DJK-Torwart den Ball nicht festhalten und Wolfsegg ist da! Der schnelle Ausgleich (20.). Danach verflachte das Spiel ein wenig. Nachwievor aber natürlich Spannung in der Luft – auch das Publikum ging voll mit. Es kam auch zu einigen rüderen Tacklings – der Schiedsrichter kam aber lange ohne Karten aus. Kurz vor der Pause dann nochmal Wolfsegg mit einer weiten Flanke in den Strafraum. Der DJK-Abwehrspieler verschätzte sich und der SpVgg-Stürmer spekulierte genau richtig – und köpfte den Ball am Keeper vorbei zum vielumjubelten 2:1 (40.). Kurz darauf war Halbzeit und das Spiel ein echtes Derby.

Direkt nach Wiederanpfiff legte Duggendorf los, wie die Feuerwehr! Flanke – der Stürmer steht da mutterseelenallein – Tor! Ausgleich! 2:2! 46.! Was für ein Spiel! Und wieder nur wenig Zeit zum durchatmen – wieder Duggendorf. Flanke – Kopfball – Reflex des Keepers blockte den Ball ab – Nachschuss – TOR! Das Spiel erneut gedreht, dieses Mal für die DJK. 2:3 in der 55. Minute. Aber es wäre ja nicht Wolfsegg gegen Duggendorf, wenn nicht umgehend etwas passieren würde. Kopfball Wolfsegg – der DJK-Schlussmann war dran – aber er konnte den Ball nichtmehr rausholen. Und das nur 2 Minuten nach der DJK-Führung. Das 3:3 nach nunmehr 57 Minuten. Es war einiges geboten – und natürlich auch Folgendes, denn nur eine Minute nach dem 3:3 kam es zu einer Rudelbildung in deren Folge ein DJK-Spieler mit gelb und ein Wolfsegger mit rot bedacht wurde (58.)! Die SpVgg also eine halbe Stunde in Unterzahl und Überraschung: ab jetzt auch mit den besseren Torchancen. Zwar hatte die DJK mehr Ballbesitzt – erspielte sich aber so gut wie keine Möglichkeit in dieser Phase. Erst gegen Ende gaben die Gäste noch einmal Gas mit mehreren guten Schusschancen, die aber allesamt ohne Krönung blieben.

So blieb es am Ende bei einem 3:3 nach einem spannenden, zeitweise fast dramatischen Derby. Sollte jetzt am letzten Spieltag keine der beiden Teams patzen, dann wird es auf ein Entscheidungsspiel hinauslaufen – nach diesen Spielen wäre das als Fußballfan fast wünschenswert.

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