SpVgg Wolfsegg – Srpski Klub Dunav 3:2 (2:0, 2:2)

12.6.2011 – Relegation zur Kreisklasse
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Nachdem sich die SpVgg Wolfsegg im Entscheidungsspiel gegen Duggendorf durchgesetzt hatte und der Serbische Club Donau im ersten Relegationsspiel gegen die SG Hohenschambach unterlag trafen beiden Teams jetzt in Hainsacker aufeinander um einen Platz in der Kreisklasse auszuspielen. Der SCD war erst vor fast genau einem Jahr in die A-Klasse aufgestiegen.

Die SpVgg legte gleich richtig los! Man war heiß auf den Aufstieg – Freistoßflanke – abgefälscht – Tor! Die Führung bereits nach 3 Minuten, der SCD quasi noch gar nicht auf dem Feld. Und kurz darauf klingelte es noch einmal. Wolfsegg erhöhte schon nach 10 Minuten auf 2:0 – war in der ersten Viertelstunde in allen Belangen überlegen. Immer einen Schritt schneller und immer einen Tick pfiffiger. Nach 25 Minuten aber der Bruch im Spiel. Nach einem überharten Einsteigen gab es gelb-rot für einen Wolfsegger Defensivmann. Danach war die Partie komplett verändert – die Wolfssegger wie ausgetauscht. In Unterzahl gelangen deutlich weniger Aktionen – der SCD kam immer besser ins Spiel. In der 34. Minute wurde ein Treffer des SCD zurückgepfiffen – Abseits! Die Wolfsegger retteten die Führung in die Pause.

Im zweiten Durchgang weiter das gleiche Bild. Der SCD rannte an – Wolfsegg versuchte den Vorsprung irgendwie zu sichern. In der 61. Minute war es dann aber passiert. Ein Ball von linksaußen – halb Flanke, halb Schuss – landete im Winkel! Das 2:1 durch ein wenig Glück  und viel Druck. Die SpVgg reagierte nur noch  -der SCD agierte. Aber die Zeit wurde knapp. Nur noch 10 Minuten. Nur noch 9 Minuten. Nur noch 8 Minuten. Flanke – Kopfball – AUSGLEICH! Plötzlich ging es so schnell. Plötzlich war es so einfach den Ball reinzutun. Der SCD hatte die Verlängerung erzwungen.

Auch in der Verlängerung war zunächst der SCD überlegen. Wolfsegg hatte sich aber wieder ein wenig zusammengerauft und spielte deutlich besser mit. In der 101. Minute wieder der SCD – wieder per Kopf – dieses Mal aber nur an die Latte! Das hätte es sein können. Danach kam Wolfsegg aber immer besser zurück. Das Spiel in der Verlängerung eigentlich ausgeglichen. In der 113. Minute dann Wolfsegg vor dem Tor. Zwei Schüsse wurden geblockt – und dann per Fallrückzieher in hohem Bogen ins Tor verwandelt! Was für ein Treffer zum 3:2! Jubel in grün-weiß! War es das? Nicht ganz. Nach dem Wiederanstoß an Foul im Mittelkreis und plötzlich waren alle mit dabei. Beinahe alle Spieler beider Teams in einem Kneuel auf-, unter- und nebeneinander. Der Schiedsrichter konnte nicht schlichten – Betreuer beider Teams gingen dazwischen um die Streithähne zu trennen. Als sich die Gemüter wieder ein wenig beruhigt hatten stellte der Referee je einen Spieler beider Teams wegen Tätlichkeit vom Platz. Es ging also mit 9 gegen 10 in die letzten 5 Minuten in denen nichts eklatantes mehr passierte – bis auf den vierten Platzverweis des Spiels in der 122. Minute. Eine Notbremse eines SCD-Spielers musste die rote Karte nach sich ziehen. Dann aber war Schluss und die SpVgg feierte den Aufstieg nach einer spannenden, fast dramatischen Saison.

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