SV Weichs Regensburg – SpVgg Wolfsegg 3:4 (0:3)

13.7.2011 – ca. 15 Zuschauer – Toto-Pokal
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Fast genau einen Monat Sommerpause und schon geht es wieder weiter. Die Saison 2011/12 beginnt für HINT-UMME!de im Toto-Pokal mit dem Vergleich zwischen dem B-Klassisten SV Weichs und den Kreisklasse-Aufsteiger SpVgg Wolfsegg. Wer hier Favorit war und wer Underdog liest sich also von allein heraus.

Doch von einer klaren Rollenverteilung war nichts zu sehen. Weichs spielte gut auf, während Wolfsegg etwas ratlos erschien. Die Gastgeber hatten in der ersten Viertelstunde bereits einige Schuss-Chancen und man fragte sich bei mal schwächerem mal stärkerem Regen: Wann wacht Wolfsegg auf? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Plötzlich schalteten die Gäste schneller und konnten einen Konter fahren. Zwei Stürmer, ein Ball und der Neuzugang im Weichser Tor konnte dem nichts entgegensetzen. Das 0:1 in der 24. Minute. Quasi aus dem Nichts der Treffer, der am Gesamtbild des Spiels aber nichts änderte. Weichs war weiter die bessere Mannschaft – technisch teilweise wirklich gut. Die SpVgg tat sich richtig schwer und ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Aber wie es manchmal im Fußball so ist… Wieder Konter Wolfsegg und wieder ist der Ball drin! 0:2 – 32. Minute. Kurz darauf ein schneller Ball in die Wolfsegger Spitze und der Stürmer blieb daraufhin eiskalt – 0:3 nach 36 Minuten. Die stärkste Phase der Grüß-Weißen, die in der 39. Minute sogar noch einmal die Latte trafen. Kurz vor der Pause nahm der Regen nocheinmal richtig Fahrt auf – das Spiel dümpelte in die Halbzeit.

Durchgang zwei und Weichs spielte weiter, als würden sie nicht 0:3 gegen einen Kreisklassisten hinten liegen. Und sie wurden bald belohnt! Ein Einwurf von der linken Seite wurde klug per Kopf verlängert – INS TOR! Der 1:3-Anschlusstreffer in der 54. Minute! Die Weichser witterten jetzt eine Chance – Wolfsegg musste ernsthaft Angst bekommen. Dadurch das Spiel von beiden Seiten jetzt etwas härter und emotionaler geführt. Und dann folgten die Minuten 74, 75, 76, 77, 78, 79 und 80.
74. Minute: Weichs mit einem weiten Ball in die Spitze und plötzlich war der Stürmer vollkommen frei vor dem Tor – Lupfer – nur noch 2:3!
78. Minute: Freistoß für Weichs und der Ball kam direkt vors Tor. Es wurde gestochert, dann war die Kugel frei und ein Weichser stand richtig – der Ausgleich! tatsächlich der Ausgleich!
79. Minute: Das Spiel war gedreht – die Sensation lag in der Luft – Tor! 3:4! Nach einem schnellen Ball nach vorne setzte sich der Wolfsegger Stürmer durch und brachte die SpVgg wieder in Führung.
80. Minute: Gelb-Rot gegen Wolfsegg
Drei Tore und ein Platzverweis binnen sechs Minuten – was für eine Regenschlacht. In der Schlussphase konnte Wolfsegg dann aber den knappen Vorsprung über die Zeit retten. Die SpVgg schafft es also mit viel, viel Mühe in die nächste Runde – für Weichs bleibt lediglich ein wirklich gutes Spiel gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner, das auf eine erfolgreiche Saison hoffen lässt.

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SpVgg Wolfsegg – Srpski Klub Dunav 3:2 (2:0, 2:2)

12.6.2011 – Relegation zur Kreisklasse
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Nachdem sich die SpVgg Wolfsegg im Entscheidungsspiel gegen Duggendorf durchgesetzt hatte und der Serbische Club Donau im ersten Relegationsspiel gegen die SG Hohenschambach unterlag trafen beiden Teams jetzt in Hainsacker aufeinander um einen Platz in der Kreisklasse auszuspielen. Der SCD war erst vor fast genau einem Jahr in die A-Klasse aufgestiegen.

Die SpVgg legte gleich richtig los! Man war heiß auf den Aufstieg – Freistoßflanke – abgefälscht – Tor! Die Führung bereits nach 3 Minuten, der SCD quasi noch gar nicht auf dem Feld. Und kurz darauf klingelte es noch einmal. Wolfsegg erhöhte schon nach 10 Minuten auf 2:0 – war in der ersten Viertelstunde in allen Belangen überlegen. Immer einen Schritt schneller und immer einen Tick pfiffiger. Nach 25 Minuten aber der Bruch im Spiel. Nach einem überharten Einsteigen gab es gelb-rot für einen Wolfsegger Defensivmann. Danach war die Partie komplett verändert – die Wolfssegger wie ausgetauscht. In Unterzahl gelangen deutlich weniger Aktionen – der SCD kam immer besser ins Spiel. In der 34. Minute wurde ein Treffer des SCD zurückgepfiffen – Abseits! Die Wolfsegger retteten die Führung in die Pause.

Im zweiten Durchgang weiter das gleiche Bild. Der SCD rannte an – Wolfsegg versuchte den Vorsprung irgendwie zu sichern. In der 61. Minute war es dann aber passiert. Ein Ball von linksaußen – halb Flanke, halb Schuss – landete im Winkel! Das 2:1 durch ein wenig Glück  und viel Druck. Die SpVgg reagierte nur noch  -der SCD agierte. Aber die Zeit wurde knapp. Nur noch 10 Minuten. Nur noch 9 Minuten. Nur noch 8 Minuten. Flanke – Kopfball – AUSGLEICH! Plötzlich ging es so schnell. Plötzlich war es so einfach den Ball reinzutun. Der SCD hatte die Verlängerung erzwungen.

Auch in der Verlängerung war zunächst der SCD überlegen. Wolfsegg hatte sich aber wieder ein wenig zusammengerauft und spielte deutlich besser mit. In der 101. Minute wieder der SCD – wieder per Kopf – dieses Mal aber nur an die Latte! Das hätte es sein können. Danach kam Wolfsegg aber immer besser zurück. Das Spiel in der Verlängerung eigentlich ausgeglichen. In der 113. Minute dann Wolfsegg vor dem Tor. Zwei Schüsse wurden geblockt – und dann per Fallrückzieher in hohem Bogen ins Tor verwandelt! Was für ein Treffer zum 3:2! Jubel in grün-weiß! War es das? Nicht ganz. Nach dem Wiederanstoß an Foul im Mittelkreis und plötzlich waren alle mit dabei. Beinahe alle Spieler beider Teams in einem Kneuel auf-, unter- und nebeneinander. Der Schiedsrichter konnte nicht schlichten – Betreuer beider Teams gingen dazwischen um die Streithähne zu trennen. Als sich die Gemüter wieder ein wenig beruhigt hatten stellte der Referee je einen Spieler beider Teams wegen Tätlichkeit vom Platz. Es ging also mit 9 gegen 10 in die letzten 5 Minuten in denen nichts eklatantes mehr passierte – bis auf den vierten Platzverweis des Spiels in der 122. Minute. Eine Notbremse eines SCD-Spielers musste die rote Karte nach sich ziehen. Dann aber war Schluss und die SpVgg feierte den Aufstieg nach einer spannenden, fast dramatischen Saison.

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SpVgg Stadtamhof – FC Mötzing 1:0 (1:0)

04.05.2011 – ca. 350 Zuschauer – Relegation zur zur Kreisklasse
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Die SpVgg Stadtamhof hatte sich mit einer großartigen Aufholjagd den Relegationsplatz der Kreisklasse gesichert. Der FC Mötzing wurde in seiner A-Klassen-Gruppe Zweiter hinter dem klaren Meister TV Baring. Der Sieger dieser Partie wird im nächsten Jahr Kreisklasse spielen – der Verlierer hat noch eine Chance in einem „Lucky Loser“-Spiel.

Die erste Halbzeit war geprägt von zwei Szenen. Zunächst ein Angriff von Stadtamhof in dessen Folge Dommi Simmler zentral im Strafraum frei stand – an den Ball kam – und das 1:0 für die SpVgg erzielte! Ein relativ früher Treffer in einer bis dahin recht ausgeglichenen Partie. Knapp 20 Minuten später marschierte ein Mötzinger auf der linken Seite in den Strafraum – und wurde gelegt! Ein klarer Strafstoß, den Beiderbeck ausführte. Der Ball halbrechts platziert – aber Stadtamhofs Torwart Flotzinger parierte den Elfmeter! Weiter 1:0 für die SpVgg, die nicht unverdient führten. Mötzing war zwar bemüht, aber glücklos.

Direkt nach dem Seitenwechsel eine gute Chance zum 2:0 – doch der Schuss aus knapp 16 Metern zischte knapp über die Latte. Der FC Mötzing fand keine Mittel zum Ausgleich zu kommen. Stadtamhof machte nicht mehr als nötig – und musste das auch nicht. Ein gutes Stellungsspiel und vereinzelte Konter waren mehr als genug um das 1:0 zu halten. Mötzing rannte sich immer wieder fest – fast schon ideenlos. Sie musste aber auch nicht Vollgas gehen – bei einer Niederlage gäbe es ja eine weitere Chance zum Aufstieg. Insgesamt gab es nur noch sehr wenige Torraumszenen – beide Teams wollte wohl lieber bei recht hohen Temperaturen nichts übertreiben. Von bedingungslosem Willen das Spiel noch herumzureißen kann man definitiv nicht sprechen. Der FCM löste die Viererkette erst fünf Minuten vor Schluss auf. Auch das ohne Erfolg. In der fünften Minute der Nachspielzeit gab es dann noch Gelb-Rot für Stadtamhof – Statistik. Die SpVgg hat den Klassenerhalt endgültig geschafft und feierte dies mit reichlich verschüttetem Alkohol. Der FCM muss nun tatsächlich ins „Lucky Loser“-Spiel am 11.6. gegen de DJK Daßwang.

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SpVgg Ziegetsdorf – TV Barbing 1:0 (0:0, 0:0) n.V.

02.06.2011 – Entscheidungsspiel um Platz 1 Bezirksliga Frauen
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Wo wir auftauchen geht es aktuell ohne Tore in die Verlängerung, wie es scheint. Aber der Reihe nach. Am letzten Spieltag hatte die SpVgg Ziegetsdorf 1:0 gegen den TV Barbing gewonnen und zog damit nach Punkten gleich. Die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Bezirksoberliga musste also in einem Entscheidungsspiel fallen. Dies fand auf dem Geländes des FC Thalmassing statt.

Bereits nach 30 Sekunden der erste Schreckmoment – für die Abwehr der Ziegetsdorferinnen. Ein Pfostenschuss riss die Verteidigerinnen aus dem Schlaf! Ein Tor hätte allerdings nicht gezählt, denn der Schiedsrichter hatte vorher auf Abseits erkannt. Die SpVgg fand dann aber schnell auch ins Spiel und spielte gute nach vorn. In der 10. Minute eine gute Schusschance, aber die Barbinger Torfrau war rechtzeitig draußen. Das Spiel in der ersten halben Stunde weitestegehend ausgeglichen mit leichten Vorteilen bei den Ziegetsdorferinnen. Diese hatten diverse Schussmöglichkeiten, die aber entweder vorbei gingen oder kein Problem für TVB-Torfrau bedeuteten. In der 36. Minute mal wieder die Barbingerinnen mit einer Großchance – völlig freies Schussfeld – aber in die Arme der Torhüterin.

Der zweite Durchgang ein Spiegelbild des ersten. Ziegetsdorf leicht besser, aber ein Tor wollte nicht fallen. Ein herrlicher SpVgg-Pass in die Gasse in der 59. Minute – ein guter Abschluss – ganz knapp am Pfosten vorbei. Das Spiel zwar spannend aber nüchtern betrachtet eher mäßig. Die Fans beider Teams störten sich allerdings nicht daran – die Stimmung neben dem Platz in beiden Lagern prächtig. In der Schlussphase ging dann auch in Sachen Torchancen wieder was. Zunächst parierte die Barbinger Keeperin erneut großartig (83.), dann erkannte der Referee bei einem TVB-Treffer auf Abseits (87.). Im direkten Gegenzug segelte ein Ziegetsdorfer Schuss nur hauchdünn am Lattenkreuz vorbei (88.). Das bedeutete Verlängerung im Spiel um die Meisterschaft.

Unmittelbar nach Wiederanstoß die Ziegetsdorferinnen mit einer Schusschance. 12 Meter vor dem Tor. Und der Ball war drin! 1:0! Daniela Burkert mit dem erlösenden Treffer! Die Barbingerinnen am Boden zerstört – Ziegtsdorf feierte! Der TVB benötigte die erste Hälfte der Verlängerung um den Gegentreffer zu verdauen und bäumte sich dann in den letzten 15 Minuten noch einmal auf. Ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 120. Minute dann Barbing mit DER Chance. Der Ball war frei im Strafraum, die Torfrau schon geschlagen. Aber der Torschuss konnte von einer Verteidigerin noch abgewehrt werden. Das hätte das Ticket fürs Elfmeterschießen sein können. So war’s aus! Die Ziegetsdorfer Frauen steigen in die Bezirksoberliga auf. HINT-UMME!de gratuliert!

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DJK Duggendorf – SpVgg Wolfsegg 0:2 (0:0, 0:0)

01.06.2011 – 700 Zuschauer – Entscheidungsspiel um Platz 2 in der A-Klasse
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Die DJK Duggendorf ist tief enttäuscht. Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung zu Gunsten der SpVgg Wolfsegg. In der heißen Partie zog Schiedsrichter Stiegler drei Mail die gelb-rote Karte – ebenfalls drei Mal trafen Spieler nur Aluminium.

Nach Hin- und Rückspiel stand es in diesem Duell 7:7 – es war daher beinahe abzusehen, dass auch das Entscheidungsspiel um den zweiten Platz, der für die Relegation in die Kreisklasse berechtigt, eine ganz knappe Sache werden würde. Dass dieses Derby elektrisiert schlug sich auch in der Zuschauerzahl nieder. Offizielle 700 Zuschauer wohnten dem Spiel bei und sorgten für eine großartige Stimmung.

In der ersten Halbzeit hatte die SpVgg durchaus Vorteile im Spiel und konnte häufiger gefährlich vor dem DJK-Tor auftauchen. Auch Duggendorf hatte Tormöglichkeiten – Wolfsegg war aber zwingender in den Aktionen. Das Spiel wurde immer wieder durch Behandlungen unterbrochen. Die Partie von beiden Seiten hart, aber nicht explizit unfair geführt. Und auch das nasskalte Wetter machte der Muskulatur der Spieler zu schaffen. Die beste Chance hatten dann die „Wölfe“ kurz vor der Pause. Aber es war dem Stürmer nicht möglich aus drei Metern ins Tor und nicht an den Pfosten zu schießen. Das Aluminium rettete also das 0:0 in die Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel die bisher beste Chance für die DJK. Aus 16 Metern ging der gute Schuss an die Latte – 1:1 nach Metalltreffern. Auch im zweiten Durchgang viele Unterbrechungen – weiterhin auch einige Behandlungspausen. Die Intensität nahm weiter zu – die Spannung war zum Greifen. In der 76. Minute dann ein schwerer Schlag für die Duggendorfer. Nach einem weiten Ball in die Spitze kam der Keeper der Wölfe aus dem Strafraum – Alexander Zahnweh und ein Defensiver eilten ebenfalls in Richtung Ball. Der Keeper war zuerst am Ball und Zahnweh zog nicht zurück. Der Schiedsrichter entschied auf Foul und gelbe Karte und da Zahnweh bereits verwarnt war hieß das Gelb-Rot für Duggendorfs aktuell besten Stürmer. Das Fehlen war in der letzten Viertelstunde der regulären Spielzeit aber nicht zu bemerken. Beide Teams weiterhin auf Augenhöhe und so ging es torlos in die Verlängerung.

In der 94. Minute war dann Wolfseggs Beck plötzlich frei und konnte ins Tor einschieben. Vorher hatten Assistent und Schiedsrichter aber bereits auf Abseits entschieden. In der 100. Minute dann erneut Gelb-Rot gegen Duggendorf wegen wiederholtem Foulspiel. Elf gegen Neun also von nun an und diese Überlegenheit zeichnete sich deutlicher ab. Kurz vor dem letzten Seitenwechsel eine unübersichtliche Szene im Duggendorfer Strafraum – der Ball war frei und der Keeper geschlagen. Und der Wolfsegger hämmerte den Ball aus wenigen Metern an die Latte! Dramatischer kann ein Spiel kaum verlaufen.

Nach weiteren guten Chancen für die „Wölfe“, die samt und sonders vergeben wurde, kam dann der Ball erneut vor das DJK-Tor. Der Ball wurde von einem Verteidiger abgefälscht und es sah so aus als ob der Ball zum Eigentor ins Netz fallen würde. Ein weiterer Abwehrspieler war aber zur Stelle um zu klären – aber Patrick Beck war hellwach und netzte zum 1:0 für Wolfsegg ein. Grenzenloser Jubel auf der einen, Frustration und Enttäuschung auf der anderen Seite. Als sich das Kneuel Wolfsegger wieder gelöst hatte drückte Duggendorf natürlich aufs Gas. Ein Ball nach dem anderen wurde nach vorne geschlagen und den Goalie hielt es kaum noch im eigenen 16er. 120 Minuten waren bereits rum – Referee Stiegler zeigte nochmal 3 Minuten Nachspielzeit an und kurz darauf Mathias Merkl von der SpVgg die dritte gelb-rote Karte des Spiels. In der 122. Minute konterten die „Wölfe“ dann die DJK noch einmal aus. Der Torwart war am gegnerischen Strafraum und der Ball ging weit nach vorn und Andy Renner hatte keine Mühe zur endgültigen Entscheidung, dem 2:0, einzuschießen. Kurz darauf war endgültig Schluss. Großer Jubel auf Seite der SpVgg, während die Duggendorfer natürlich sehr enttäuscht waren, diese große Chance ausgelassen zu haben.

Die SpVgg Wolfsegg trifft nun am 11.06.2011 auf den Sieger des Spiels SG Hohenschambach gegen Serbischer Club Donau Regensburg (5.6.11, 17 Uhr in Nittendorf) um den Aufstieg in die Kreisklasse.

PS: Aus technischen Gründen können wir dieses Mal leider nur unseren FuPa-Artikel hier veröffentlichen. Erstveröffentlichung siehe hier.

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SV Harting – SV Pfatter II 9:1 (5:1)

29.05.2011 – ca. 30 Zuschauer – A-Klasse
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Der SV Harting brauchte dringend drei Punkte um eventuell sogar noch die Relegation vermeiden zu können. Der Tabellenletzte vom SV Pfatter II kam den Hartingern da natürlich grade recht.

Und so legten die Gastgeber gleich voll los. Ein Freistoß in der zweiten Minute wurde direkt aufs Tor gezogen und der Pfatterer Goalie war noch nicht ganz auf dem Platz und Tor! 1:0 in der 2. Minute! So schnell kann es gehen und ähnlich schnell ging es dann auch auf der anderen Seite. Auch der Hartinger Keeper war wohl noch nicht ganz wach und ließ einen Aufsetzer aus ca. 18 Metern passieren. der Ausgleich nach nur 7 Minuten. die erneute Führung für Harting dann in der 17. Minute. Der SVH-Stürmer war nach einer scharfen Hereingabe am schnellsten am Ball und grätschte die Kugel ins Netz. Fünf Minuten später spielte Harting schön in die Gasse und der Stürmer gewann die 1-gegen-1-Situation zum 3:1 (22. Minute). Danach dann plötzlich Klein-Klein im Pfatterer Strafraum, bis ein Hartinger freie Schussbahn hatte. 4:1 (32. Minute). Harting, wie das Ergebnis zeigt, war deutlich besser und drückte immer auf den nächsten Treffer. Ein herrlicher Volley in der 38. Minute führte dann auch zum 5:1 Halbzeitstand.

Der zweite Durchgang ähnelte dem ersten zum Verwechseln. Zunächst traf Harting zwei Mal die Latte (51. & 62.) erzielte dann aber das 6:1 (73.) und das 7:1 (76.). Ein reines Schützenfest – das Spiel war eigentlich schon zur Pause entschieden. In der 79. Minute brach dann ein Pfatterer Spieler in der Nähe des Mittelkreises zusammen. Der Kreislauf hatte bei recht hohen Temperaturen wohl einfach abgeschaltet. Betreuer beider Teams kümmerten sich sofort um den Spieler und er war auch bald wieder ansprechbar. Soweit uns bekannt ist, war es tatsächlich nichts Ernsteres. Das Spiel ief dann, obwohl eigentlich schon gelaufen, weiter und Harting markierte sogar noch die Tore zum 8:1 (85.) und 9:1 (87.) ehe der Referee das Spiel beendete.

Harting war in allen Belangen überlegen und nutzte die Chancen konsequent. Bei Pfatter lief so gut wie nichts zusammen. Offensiv waren zwar ein paar wenige Szenen ansehnlich, das waren aber deutlich zu wenige und hinten stimmte fast nichts. Das Ergebnis geht daher auch in dieser Höhe in Ordnung. Allerdings zeigt der Zusammenbruch am Ende des Spiel wieder, dass Spielansetzungen am Nachmittag manchmal klüger wären, als in der Mittagssonne.

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ATSV Kallmünz – SV Töging 0:3 (0:2)

29.05.2011 – 250 Zuschauer – Kreisliga
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Mit einem Sieg konnte der SV Töging die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Bezirksliga sicher machen. Der Titel dieses Beitrags nimmt es vorweg: Sie waren erfolgreich!

Von Anfang an wollte Töging das Spiel gewinnen und ging bereits in der ersten Minute in Führung! Auch in der Folge spielte fast nur der Gast. Kallmünz fand kaum ein Mittel gefährlich vor das Töginger Tor zu kommen. Nach einer Ecke in der 30. Minute kam ein Töginger am kurzen Pfosten zum Kopfball – und der Ball war erneut im Netz! 0:2 und der Jubel auf dem Platz und unter den zahlreichen mitgereisten Fans war groß. Bis zur Pause Töging weiter überlegen und auch mit einigen Chancen. Die beste wurde vergeben, als ein Stürmer vollkommen frei zum Kopfball kam, aber den Ball etwas zu hoch platzierte.

Im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild. Töging machte jetzt nicht mehr als nötig und viel war das nicht. Kallmünz was so gut wie nie gefährlich vor dem Tor. In der 70. Minute dann erneut Ecke Töging – der ansonsten gute Kallmünzer Goalie greift daneben – Kopfball – Pfosten! Das wäre fast die endgültige Entscheidung über Spiel und Meisterschaft gewesen. Ein paar Minuten später kann sich der ATSV-Schlussmann dann auszeichnen und fischte einen abgefälschten Freistoß aus dem Eck. Dann war aber alles aus: Töging spielte einen Stürmer klasse im Strafraum frei und der blieb eiskalt – hinein! 0:3 in der 78. Minute und selbst der Letzte hatte begriffen, dass hier an diesem Tag der Meister spielte. Eine weitere Parade des Kallmünzer Torhüters verhinderte kurz vor dem Ende eine noch höhere Niederlage – danach gab es nur noch Töginger Jubel mit Sekt, Bier und Rauchbomben. Nachdem das berauschende Fußballfest ausgeblieben war, brachen jetzt alle Dämme – so oft wird man schließlich nicht Meister der Kreisliga.

HINT-UMME!de gratuliert zu Meisterschaft und Aufstieg!

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Fotos von Harting-Pfatter II und Kallmünz-Töging online

Die Fotos von heute sind bereits online. Der SV Harting schlug den SV Pfatter II mit 9:1 und wahrt Chancen auf den Klassenerhalt. Außerdem gewann der SV Töging bei ATSV Kallmünz 3:0 und feierte die Meisterschaft in der Kreisliga. Die Spielberichte folgen.

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SpVgg Wolfsegg – DJK Duggendorf 3:3 (2:1)

22.5.2011 – A-Klasse
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Was für eine Ausgangslage: Am vorletzten Spieltag sind die SpVgg Wolfsegg und die DJK Duggendorf punktgleich und den Plätzen 3 und 2. Und jetzt kommt es erneut zum Derby, das bereits im Hinspiel packend und mitreissend war (hint-umme!de war beim 4:4 dabei). Jetzt also das Rückspiel vor großartiger Kulisse. Und um gleich die richtigen Verhältnisse herzustellen regnete es bis kurz vor Anpfiff, so dass der Rasen nass und schnell war.

Die Gäste aus Duggendorf fanden zunächst schneller ins Spiel. Bereits in den ersten 5 Minuten zwei Torschüsse. Die SpVgg brauchte ein wenig sich zurecht zu finden – und dann ging das Spiel auch so richtig los. Plötzlich war der Ball im Wolfsegger Strafraum frei und ein Duggendorfer da – er schoß ein zum 0:1 (17.)! Keine drei Minuten später Einwurf für Wolfsegg auf der linken Seite. In der Folge kam der Ball in den Strafraum – mehrere Spieler prallen im und am 5m-Raum zusammen. In diesem Gewirr konnte der DJK-Torwart den Ball nicht festhalten und Wolfsegg ist da! Der schnelle Ausgleich (20.). Danach verflachte das Spiel ein wenig. Nachwievor aber natürlich Spannung in der Luft – auch das Publikum ging voll mit. Es kam auch zu einigen rüderen Tacklings – der Schiedsrichter kam aber lange ohne Karten aus. Kurz vor der Pause dann nochmal Wolfsegg mit einer weiten Flanke in den Strafraum. Der DJK-Abwehrspieler verschätzte sich und der SpVgg-Stürmer spekulierte genau richtig – und köpfte den Ball am Keeper vorbei zum vielumjubelten 2:1 (40.). Kurz darauf war Halbzeit und das Spiel ein echtes Derby.

Direkt nach Wiederanpfiff legte Duggendorf los, wie die Feuerwehr! Flanke – der Stürmer steht da mutterseelenallein – Tor! Ausgleich! 2:2! 46.! Was für ein Spiel! Und wieder nur wenig Zeit zum durchatmen – wieder Duggendorf. Flanke – Kopfball – Reflex des Keepers blockte den Ball ab – Nachschuss – TOR! Das Spiel erneut gedreht, dieses Mal für die DJK. 2:3 in der 55. Minute. Aber es wäre ja nicht Wolfsegg gegen Duggendorf, wenn nicht umgehend etwas passieren würde. Kopfball Wolfsegg – der DJK-Schlussmann war dran – aber er konnte den Ball nichtmehr rausholen. Und das nur 2 Minuten nach der DJK-Führung. Das 3:3 nach nunmehr 57 Minuten. Es war einiges geboten – und natürlich auch Folgendes, denn nur eine Minute nach dem 3:3 kam es zu einer Rudelbildung in deren Folge ein DJK-Spieler mit gelb und ein Wolfsegger mit rot bedacht wurde (58.)! Die SpVgg also eine halbe Stunde in Unterzahl und Überraschung: ab jetzt auch mit den besseren Torchancen. Zwar hatte die DJK mehr Ballbesitzt – erspielte sich aber so gut wie keine Möglichkeit in dieser Phase. Erst gegen Ende gaben die Gäste noch einmal Gas mit mehreren guten Schusschancen, die aber allesamt ohne Krönung blieben.

So blieb es am Ende bei einem 3:3 nach einem spannenden, zeitweise fast dramatischen Derby. Sollte jetzt am letzten Spieltag keine der beiden Teams patzen, dann wird es auf ein Entscheidungsspiel hinauslaufen – nach diesen Spielen wäre das als Fußballfan fast wünschenswert.

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TSG Laaber – TSV Beratzhausen 0:3 (0:0)

15.5.2011 – Kreisliga
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Der TSV Beratzhausen benötigt jeden Punkte um den Relegationsplatz 2 zu verteidigen und vielleicht sogar noch Meister zu werden. TSG Laaber ist aber sicherlich nicht der leichteste Gegner. Sie stehen auf einem guten Platz 5.

Im ersten Durchgang Beratzhausen entsprechend mit mehr Spielanteilen. Das Chancenverhältnis allerdings ausgeglichen, denn Laaber hielt gut dagegen. So richtig gefährlich wurde keine der beiden Mannschaften auch wenn Chancen da waren. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte sich Laaber mehrere gute Chancen herausspielen – nachwievor ohne Erfolg. Trotzdem Beratzhausen die bessere Mannschaft ohne zu glänzen.

Direkt nach dem Seitenwechsel dann ein folgenschwerer Fehler in der TSG-Abwehr. Ein Befreiungsschlag landete direkt beim Gegner. In der Folge kam die Flanke in den Strafraum und in der Mitte konnte der TSV-Stürmer aus kurzer Distanz volley einschießen. Das nicht unverdiente 0:1 in der 48. Minute. Knapp 10 Minuten später dann ein schöner Sololauf einer Beratzhauseners. Höhe des 16ers zog er in die Mitte und hämmerte den Ball wunderschön ins lange Eck. So schnell kann es gehen – 0:2 nach 58. Minuten. In der Folge Beratzhausen mit zwei weiteren guten Chancen. Erst ein TSVer völlig allein im Strafraum aber der TSG-Keeper war schnell draußen und klärte. Bei der nachfolgenden Ecke dann wieder eine gute Schusschance, aber der Stürmer bekam zu wenig Druck hinter den Schuss. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte dan Laaber ihre beste Chance des Spiels. Wunderbar wurde per Hacke aufgelegt – freie Schussbahn – Glanzparade! Der Keeper hielt auch kurz darauf super und konnte einen guten Fernschuss entschärfen. Beratzhausen konnte jetzt kontern und tat das auch. In der 78. Minute war ein Stürmer plötzlich allein vor dem Tor – und schob am Keeper vorbei ein. Zum 0:3. Zur Entscheidung. Zum Endstand.

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